Sind Lebenszeit und Tod vorbestimmt? – Erkenntnisse

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Sind Lebenszeit und Tod möglicherweise vorbestimmt? Mögliche Antworten auf diese Frage lassen sich aus Nahtoderfahrungen erschließen.

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Was geschieht mit mir wenn ich sterbe - Gestaltung: privat

Dieser Beitrag ist Teil der Serie „Was geschieht mit mir wenn ich sterbe?
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Manche Nahtoderfahrungen beinhalten die Wahrnehmung, am „Grenzübertritt“ in den extrauniversalen Existenzraum, das Jenseits, gehindert worden zu sein. Der Zeitpunkt des physischen Todes war anscheinend noch nicht gekommen. Lässt sich daraus schließen, dass die Lebensdauer eines jeden Menschen möglicherweise vorbestimmt ist?

Wer könnte die Lebensdauer vorbestimmen?

Diese Frage hat Menschen in der ein oder anderen Form zu allen Zeiten beschäftigt. Falls die Lebensdauer tatsächlich vorbestimmt ist, lautet die anschließende Frage: „Wer ist es, der die Lebensdauer bestimmt?“ In der Konsequenz käme nur ein extrauniversales intelligentes Wesen, das mit Gott assoziiert werden könnte, infrage.

Die Vorstellung, dass ein intelligentes höheres Wesen die individuelle Lebensdauer vorbestimmt, erscheint auf den ersten Blick geradezu absurd. Allgemeine Entwicklungen der Lebenserwartung während der letzten Jahrhunderte, jedoch auch beobachtbar kurze Lebenszeiten von Menschen wecken an dieser Vorstellung erhebliche Zweifel.

Im Lauf der letzten Jahrhunderte stieg die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen stark an. Um das Jahr 1800 betrug sie zum Zeitpunkt der Geburt weltweit höchstens 30 Jahre, nur selten 35 Jahre. Mehr als die Hälfte der Menschen erreichten nicht das Erwachsenenalter. Heute liegt in manchen Ländern die durchschnittliche Lebenserwartung weit mehr als doppelt so hoch, wobei sich jedoch zwischen Industriestaaten und den am wenigsten entwickelten Staaten große Unterschiede zeigen. Dies trifft auch auf die Kindersterblichkeit zu. In den am wenigsten entwickelten Staaten liegt sie mehr als zehn Mal so hoch wie in den Industriestaaten. Die Vorstellung einer Vorherbestimmung durch Gott würde implizieren, dass dieser die allgemeine Lebenserwartung im Lauf der letzten Jahrhunderte pauschal, kontinuierlich und willkürlich in manchen Ländern stärker angehoben hätte, in anderen Ländern weniger.

Viele Kinder, insbesondere in Entwicklungsländern, sterben schon frühzeitig an den verschiedensten Ursachen, insbesondere an den Folgen von Krankheiten und Unfällen. Manche Kinder kommen schon mit einer Krankheit belastet auf die Welt, die ihnen nur eine relativ kurze Lebenszeit lässt. Sie können die in ihnen angelegten Potenziale nicht zur Entfaltung bringen, da ihnen die dafür erforderliche Lebenszeit vorenthalten wird. Auch hier erscheint die Vorstellung äußerst befremdlich, ein Gott würde willkürlich kurze Lebenszeiten zuweisen.

Ein Anhaltspunkt, dass Gott tatsächlich Lebenszeiten individuell zuweisen könnte, findet sich im Alten Testament der Bibel. Dort (Psalm 139, 15-16) ist zu lesen: „Als ich geformt wurde im Dunkeln, kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde, waren meine Glieder dir nicht verborgen. Deine Augen sahen, wie ich entstand, in deinem Buch war schon alles verzeichnet; meine Tage waren schon gebildet, als noch keiner von ihnen da war.“ Hier kommen auch Poesie und bildhafte Sprache zum Ausdruck.

Diese Aussage kann vordergründig so verstanden werden als würde eine Art „Drehbuch“ für das Leben existieren. Dann jedoch würde jedem Menschen im Grunde der Charakter einer Marionette zugewiesen. In weiterer Konsequenz verfügt der Mensch über keinen freien Willen und ist auch nicht für sein Leben verantwortlich. Alternativ kann die Aussage als Allwissenheit eines extrauniversalen Gottes verstanden werden, der nicht an das intrauniversale Raum-Zeit-Kontinuum gebunden ist. Bei dieser Interpretation überschaut Gott dank seiner Allwissenheit – eines der Prädikate Gottes – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, und hat folglich den Überblick über das gesamte Leben. Der Mensch kann jedoch sein Leben nach seinem freien Willen gestalten und trägt dafür auch die Verantwortung. Der Mensch füllt seine Lebenszeit eigenverantwortlich aus. Er kann in seinem Leben die in ihm angelegten Potenziale ausschöpfen und es, bildlich ausgedrückt, zur Blüte bringen. Andererseits kann er es aber auch ruinieren, beispielsweise durch Alkohol- oder Drogenmissbrauch, und sogar selbst beenden.

Wahrnehmung einer Grenze bei Nahtoderfahrungen

Menschen, die eine Nahtoderfahrung erleben, nehmen sich typischerweise – jedoch nicht immer – als außerhalb ihres Körpers befindlich wahr. Es ist möglich, dass sie sich in einer jenseitigen Welt erleben und dabei auch bereits Verstorbenen begegnen.

Eine Nahtoderfahrung wird nicht willentlich herbeigeführt. Sie wird durch Beeinträchtigung von Vitalfunktionen (z. B. Kreislaufzusammenbruch nach Herzstillstand) ausgelöst, wobei der Grund für diese Beeinträchtigung auch in einem Suizidversuch liegen kann. Die Nahtoderfahrung endet typischerweise mit der Wiederbelebung und dem subjektiven Eindruck, wieder in den physischen Körper zurückgekehrt zu sein. Ein Suizid war in diesem Fall nicht erfolgreich.

Nach dem Erlebnis einer Nahtoderfahrung, die auch als vorübergehende Todeserfahrung bezeichnet werden kann, berichten manche Personen davon, nur unfreiwillig wieder in ihren physischen Körper zurückgekehrt zu sein. Sehr viel lieber wären sie an dem Ort geblieben, an den sie während ihrer außerkörperlichen Erfahrung gelangten.

Manche Menschen, die eine Nahtoderfahrung erleben, nehmen eine Grenze wahr. Wenn sie diese Grenze überschreiten würden, käme dies einem Überschreiten ohne Möglichkeit einer Rückkehr gleich. Ihr physischer Tod wäre endgültig.

Bei durchaus vielen, jedoch nicht allen Nahtoderfahrungen wird den Erlebenden deutlich gemacht, dass sie die Grenze (noch) nicht überschreiten dürfen. Sie werden zurückgewiesen. Als Gründe werden hauptsächlich genannt: die Zeit sei noch nicht gekommen oder Aufgaben seien noch nicht erfüllt. Anschließend müssen sie wieder in ihren physischen Körper zurückkehren und setzen ihr diesseitiges Leben fort. In manchen Fällen wird die Rückkehr in das diesseitige Leben auch als Folge einer eigenen, bewussten Entscheidung wahrgenommen.

Im Hinblick auf das Phänomen der Sterbebettvision sind keine Schilderungen bekannt, die eine Zurückweisung an der Grenze zwischen intrauniversalem Existenzraum (Diesseits) und extrauniversalem Existenzraum (Jenseits) thematisieren. Dies wäre auch ungewöhnlich, da Sterbebettvisionen nur dann auftreten und auch beobachtet werden, wenn der physische Tod relativ nahe bevorsteht. Sterbebettvisionen beginnen im Allgemeinen etwa zwei Wochen vor dem Tod. Allerdings wurden einige Fälle geschildert, bei denen Sterbende mit ihren unsichtbaren Abholern, die bildlich ausgedrückt, an der Grenze auf sie warteten, verhandelten oder um etwas Aufschub baten. Sie wollten sich erst vom Pflegepersonal oder von Angehörigen verabschieden.

Hinweis auf weitere Aufgaben auf der Erde

In „7 Botschaften des Himmels“ schildert die Ärztin Mary C. Neal ihre Nahtoderfahrung. Nachdem sie mit ihrem Boot gekentert war, steckte sie ihrer Schilderung zufolge einige Zeit unter Wasser fest, bis sie wieder an die Oberfläche kam. Sie nahm sich von Wesen, die sie mit Geistern, Engel oder Seelengefährten umschrieb, als willkommen geheißen wahr. Diese Seelen hätten ihr erklärt, dass ihre Zeit noch nicht gekommen sei. Sie habe auf der Erde weitere Arbeit zu tun und müsse zu ihrem Körper zurückkehren. Eigentlich habe sie gerne an dem himmlischen Ort bleiben wollen, doch „… sie waren unnachgiebig. Um mich zu überzeugen, vertrauten sie mir auf sanfte Weise einige der Aufgaben an, die ich auf der Erde noch zu erledigen hätte.“ (S. 30). Schließlich hätten die Wesen sie wieder zu ihrem leblosen Körper zurückgeführt, der auf dem nassen und steinigen Flussufer lag.

Die Wesen, denen Mary C. Neal begegnete, scheinen einen Einblick ihr künftiges diesseitiges Leben gehabt zu haben. Ansonsten hätten sie ihr keinen Einblick in ihre zukünftigen Aufgaben vermitteln können.

Begegnung mit dem verstorbenen Bruder

Hubert Knoblauch schildert in „Berichte aus dem Jenseits“ die Nahtoderfahrung eines Herrn Hallot, dessen Bruder während des Zweiten Weltkriegs im Fronteinsatz war. Als Herr Hallot seine Nahtoderfahrung erlebte, galt sein Bruder als vermisst. Weiter ist zu lesen (S. 100 f.): „Herr Hallot ging mit Freundinnen zum Baden an einen Fluss. Nachdem er ins Wasser gesprungen war, geriet er in einen starken Strudel, der ihn sofort in die Tiefe riss. Mit aller Kraft versuchte er, wieder hochzukommen. Er kämpfte um sein Leben. Doch musste er zu viel Wasser schlucken. Er verlor das Bewusstsein. »Meinen Körper konnte ich zu der Zeit nicht mehr wahrnehmen. Eine Spirale zog mich mit hoher Geschwindigkeit nach oben. Dort sah ich ein helles, wunderschönes, goldfarbenes Licht. Dazu erklang eine Melodie, die mit dem Licht zusammen eine wohltuende und glückliche Stimmung erzeugte. Im Hintergrund vernahm ich eine Stimme, die mir bekannt vorkam. Es war die Stimme meines Bruders, der zu der Zeit vermisst war. Der war Soldat, aber man wusste nicht, wo er war. Mein Bruder hat mir erzählt, dass er mit seinem Flugzeug in einen Feuerball geraten war und abgestürzt sei. Er könne deshalb auch nicht wieder zur Familie zurückkommen. Aber ich sollte wieder dahin zurückkehren, wo ich hergekommen sei. In dem Augenblick wurde es wieder dunkel um mich herum, die Spirale fing an, sich rückwärts zu drehen, und ich verspürte einen Schlag in mein Gesicht. Und dann bekam ich mein Bewusstsein wieder – am Ufer dieses Flusses.«“

Was Herr Hallot während seiner Nahtoderfahrung erfuhr – dass sein Bruder mit dem Flugzeug abstürzte und dabei ums Leben kam – konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand wissen. Später bestätigte sich dies.

Herr Hallot wurde durch seinen verstorbenen Bruder indirekt erklärt, dass seine Zeit noch nicht gekommen sei und er wieder ins Leben zurückkehren solle. Geistwesen, wie beispielsweise Engel, kommen in der Schilderung nicht vor.

Die unüberwindbare unsichtbare Mauer

Wiederum in „Berichte aus dem Jenseits“ wird die Nahtoderfahrung einer Frau Schiller geschildert, die einen Autounfall hatte. Ihre Wahrnehmung ihrer außerkörperlichen Erfahrung beschrieb sie so (S. 102 f.): „Ich war in dem Licht, habe mich darauf zubewegt. Es war einfach wunderschön, und Sie wissen, es muss einfach so sein. Es war ein Gefühl vollendeter Harmonie. Dann sah ich meinen Vater vor mir, und ein bisschen weiter nach hinten versetzt sah ich meinen Bruder. Die sahen beide wunderschön aus. Es ist schwer zu beschreiben, weil man die Worte so schwer finden kann. Sie waren gesund, zeitlos, so, wie ich sie aus ihren besten Tagen in Erinnerung hatte. Mein Bruder hat mich angegrinst, so wie wir uns früher immer als Kinder angegrinst haben, wenn wir einen Streich gemacht hatten. Und mein Vater hat mich angeschaut mit einem speziellen Blick, den er immer dann hatte, wenn wir als Kind nicht folgen wollten. Und er hat zu mir gesagt: »Schrei!« Also ich hörte seine Stimme, und da sagt er ganz streng zu mir: »Schrei!« Und da hab‘ ich angefangen zu schreien. Ich wollte eigentlich weiter in dieses Licht gehen, das war wunderschön, und ich wollte zu den beiden hin. Dann hatte ich das Gefühl, als ob ich vor mir eine unsichtbare Mauer hätte. Da konnte ich mit der größten Willensanstrengung nicht durch, obwohl ich so gerne wollte. Und dann war alles sofort weg. Alles war weg. Die Schmerzen waren wieder da. Es war dunkel. Ich hatte fürchterliche Geräusche im Ohr. Aber durch das Schreien habe ich Luft bekommen, denn ich saß im Auto und habe geschrien.“

Auch Frau Schiller erlebte ihrer Schilderung zufolge einen Nachtodkontakt mit ihrem Vater und ihrem Bruder. Die strenge Aufforderung des Vaters, zu schreien, führte dazu, dass Frau Schiller ihr Leben im Diesseits rettete. Eine Begründung, weshalb sie gegen ihren Willen wieder in ihr diesseitiges Leben zurückkehren sollte, erhielt sie nicht.

Umwertungen nach einer Rückkehr in den physischen Körper

Es verwundert nicht, dass eine erlebte Nahtoderfahrung einen tiefgreifenden Einschnitt im Leben bedeutet. Nach der Rückkehr in den physischen Körper stellt sich die Frage, wie das Leben im intrauniversalen Existenzraum, dem Diesseits, weitergeführt werden soll.

Oft ist mit einer Nahtoderfahrung ein Rückblick auf das bisherige Leben verbunden. Es wird gewissermaßen im Zeitraffer erneut und verdichtet erlebt. Eine während dieser Erfahrung erfolgte eigene Beurteilung des bisherigen Lebens, die nach dem Wiedereintritt in den physischen Körper auch in Erinnerung bleibt, hat unweigerlich Konsequenzen für die noch verbleibende in der Zukunft liegende Lebenszeit.

Bisherige Lebensziele erscheinen vor dem Hintergrund des Erlebten möglicherweise in einem völlig neuen Licht, werden umgewertet und als künftig nicht mehr erstrebenswert eingestuft. Als Beispiel seien die lebensverändernden Erkenntnisse einer Frau wiedergegeben, die sie unter dem Namen Verena (nicht der wirkliche Name) schilderte (S. 16): „Mir sind einige Dinge durch mein Nahtoderlebnis sehr bewusst geworden, wodurch sich mein Leben jetzt auch positiver entwickelt hat. Das was nicht zählt, was man also nicht nach dem Tod mitnehmen kann ist Materielles und man kann auch keine akademischen Titel mitnehmen. Im Endeffekt musst du alles hinter dir lassen, zumindest materielle Dinge und Titel. Das was bleibt sind die Erfahrungen, vor allem die positiven Erfahrungen der Fülle des Lebens. Deswegen bleibt auch das Erlebnis mit meinem Vater so stark in mir zurück. [Verena begegnete während ihrer Nahtoderfahrung ihrem Vater] Es hat sich dann auch etwas in meiner Lebensorientierung geändert, denn vorher war mir der Erfolg nach außen sehr wichtig. Jetzt ist mir das nicht mehr so wichtig. Für mich ist es viel wichtiger geworden, ein gesundes sowie glückliches Leben zu führen, anderen Menschen zu helfen auf ihrem Weg durch Seelsorge und Beratung. Ich muss jetzt nicht eine richtige Karriere durchmachen, wie z.B. eine universitäre Karriere. Ich habe einiges im Kopf gehabt und das habe ich einfach losgelassen. Des Weiteren verspüre ich eine irrsinnige Dankbarkeit für das Leben an sich, da das Leben ein nicht unbedingt selbstverständliches Geschenk ist. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich lebe. Die markanteste Veränderung für mich war das Bewusstsein, dass meine Seele irgendwie mehr in meinem Körper angekommen sein muss, da sich mein Körperbewusstsein geändert hat.“

Auch persönliche Einstellungen im Hinblick auf Spiritualität können sich nachhaltig verändern. In der Summe ist nachvollziehbar, dass es auch dazu kommen kann, dass Ehen oder eheähnliche Beziehungen zerbrechen. In etwa zwei Drittel der Nahtoderfahrungen war dies der Fall.

Folgerungen

Aus den anekdotischen Schilderungen lässt sich nicht zwingend ableiten, dass die Lebensdauer eines Menschen vorherbestimmt ist. Damit bleibt auch der Todeszeitpunkt im Ungewissen.

Die meisten Menschen mit einer Nahtoderfahrung empfanden sich an der Grenze zwischen den Existenzräumen abgewiesen und zur Rückkehr in ihr diesseitiges Leben gedrängt. Dies mag durch Gesten, wie beispielsweise eine abwehrende Handbewegung, oder auch verbal geschehen sein. Nur in wenigen Fällen wurde der Sinn der anscheinend notwendigen Rückkehr erläutert. Mary C. Neal wurden einige zu erledigende Aufgaben mitgeteilt. Ansonsten konnten Betroffene für sich nur den Schluss ziehen, dass ihr diesseitiges Leben noch einen Sinn hat und sie noch eine oder mehrere Aufgaben haben, ohne diese genau zu kennen.

Wenn Betroffene an der Grenze Zurückweisung erlebten, wurde nie mitgeteilt, wie viele Lebensjahre noch in der Zukunft liegen. Stets wurde sinngemäß ausgedrückt und vermittelt: „Du bist zu früh da.“ Dass im Allgemeinen konkrete zukünftige Aufgaben oder der individuelle Lebenssinn nicht vermittelt wurden, mag darauf hindeuten, dass der betroffenen Person die Eigenverantwortung für das Leben nicht entzogen werden sollte.

Vor diesem Hintergrund scheint eine Nahtoderfahrung den Charakter eines „Unfalls“ zu haben. Bereits verstorbene Angehörige scheinen zu wissen, dass bei dem Erlebenden die Zeit des physischen Todes noch nicht gekommen ist. In manchen hier nicht wiedergegebenen anekdotischen Schilderungen wurde auch ausgedrückt, dass Geistwesen (z. B. Engel) den Übertritt über die Grenze in das Jenseits verhindert hätten. Gott selbst schien nie den Übertritt verwehrt zu haben.

Ich bin Dieter Jenz, Begleiter, Berater und Coach mit Leidenschaft. Über viele Jahre hinweg habe ich einen reichen Schatz an Kompetenz und Erfahrung erworben. Meine Themen sind die "4L": Lebensaufgabe, Lebensplanung, Lebensnavigation und Lebensqualität.