Archiv der Kategorie: Impuls des Monats

Denkanstoß des Monats – Gedanken bewegen und verändern

Sicherheit und Stabilität – Wirklichkeit oder Wunschtraum?

Wer wünscht sich nicht Sicherheit und Stabilität? Das Leben möge in sicheren und geordneten Bahnen verlaufen, von der frühesten Kindheit bis in das hohe Alter hinein. Wohnraum, Gesundheit, Nahrung, Arbeit, ausreichendes Einkommen, öffentliche Ordnung, Versorgung im Alter sind einige Stichworte, die menschliche Grundbedürfnisse widerspiegeln. Sie alle mögen befriedigt werden. Sicherheit und Stabilität – Wirklichkeit oder Wunschtraum? weiterlesen

Lebensleistung oder Lebensspuren? Weichen stellen

Wenn ich an eine Person denke – was “sehe” ich dann in dieser Person? Lebensleistung oder Lebensspuren?

Diese Frage stellte sich mir kürzlich. Ich erhielt die Nachricht, dass Franz (nicht sein richtiger Name) gestorben ist. Fast unwillkürlich kam die Frage: Was war eigentlich seine Lebensleistung? Aber gleich anschließend wurde mir bei dieser Frage etwas unwohl. Wäre es nicht sinnvoller, seine Lebensspuren in Erinnerung zu rufen?  Lebensleistung oder Lebensspuren? Weichen stellen weiterlesen

Auftanken – Lebenskraft tanken – regenerieren

Gelegentlich einen Zwischenstopp einlegen und Lebenskraft tanken – Teil eines Fitness-Programms für die Seele.

Seltsam. Ich höre nichts. Ich nehme wahr, wie mein Herz pocht. Ein kurzer Anstieg liegt hinter mir, der meinen Puls nach oben getrieben hat. Ich bleibe stehen. Horche. Um mich herum ist es still. Unnatürlich still. Aber wohltuend still. Stille ist ein seltenes und deshalb kostbares Erlebnis. So empfinde ich es.

Ich habe mich zu einer Wanderung entschlossen und mich auf den Weg gemacht. Ich erlebe ein Auftanken der Seele. Ich nehme wahr, wie es beim Gehen unter meinen Schuhen knirscht. Ich spüre, wie mich der Weg bergauf anstrengt. Oben blicke ich in das weite Land. Es ist ein wunderschönes Erlebnis. Gegen Ende meiner Wanderung spüre ich meine Muskulatur. Aber die letzte, höchste Kuppe lasse ich mir trotzdem nicht entgehen. Auftanken – Lebenskraft tanken – regenerieren weiterlesen

Den Dingen ein Maß geben – Glaubenssätze überprüfen

Den Dingen ein Maß geben? Allen Dingen gebe ich ein Maß – meist sogar ohne richtig darüber nachzudenken. Oder ich übernehme das Maß anderer. Aber was ist das richtige Maß?

Wolfgang (nicht sein richtiger Name) durchlebte zur Zeit des Finanzcrash 2008 eine schwierige Zeit. Die Geschäfte, er war selbständig, liefen alles andere als gut. Er befürchtete die Pleite, den sozialen Absturz.  Ohne es selbst wahrzunehmen, schlitterte er in eine Depression. Die typischen Anzeichen (Schlafstörungen ständiges Grübeln, fehlender Antrieb, Rückzug aus sozialen Beziehungen usw.) konnte er selbst nicht richtig einordnen. Seine Freude am Leben verschwand zunehmend. Sein Lebenssinn war für ihn nicht mehr zu fassen. Sein Denken verengte sich und fixierte sich auf das Problem. Er dachte an fast nichts Anderes mehr als an das Problem. Schließlich wurden Selbstmordgedanken immer präsenter. Er dachte intensiv darüber nach, wie er seinem Leben ein Ende setzen könnte. Den Dingen ein Maß geben – Glaubenssätze überprüfen weiterlesen

Mut zum Übergang – Meine Ressourcen nutzen

Der Weg ist erkennbar. Er windet sich steil nach oben. Ich kann nicht den gesamten Weg einsehen – und dann kommt ein Übergang. Wie wird es danach weitergehen? Brauche ich wirklich Mut zum Übergang? Nein, ich weiß ja schon, wie es weitergeht, auch wenn ich es noch nicht sehe. Schließlich habe ich mich vor Beginn meiner Tour gut informiert, genau geplant. Meine Karte zeigt mir den Weg in seinem Verlauf und Höhenlinien. Mut zum Übergang – Meine Ressourcen nutzen weiterlesen

Beziehungsmanagement?

Muss ich gleich von Beziehungsmanagement reden? Genügt nicht der Begriff „Beziehungspflege“? Der Begriff Beziehungsmanagement drückt für mich mehr aus: das Anbahnen und Aufbauen von Beziehungen, die Pflege, aber auch das Beenden von Beziehungen. Deshalb dieser Begriff.

Dass uns gesunde soziale Beziehungen gut tun, ist kein Geheimnis. Eine ganze Reihe von Studien haben nachgewiesen, dass Einsamkeit und Isolation auf Dauer krank machen können. Soziale Isolation schadet gewissermaßen genauso wie erhöhter Alkoholkonsum, Rauchen oder Übergewicht, lautet die Erkenntnis. Demgegenüber sind positive Beziehungen für uns wichtige Ressourcen. Beziehungsmanagement? weiterlesen

Warum eigentlich kein Lebensqualitätsmanagement?

Warum eigentlich kein Lebensqualitätsmanagement? Ja, warum eigentlich nicht oder ist Lebensqualitätsmanagement völlig abwegig?

In sehr vielen Unternehmen spielt das Thema „Qualitätsmanagement“ eine herausgehobene Rolle. Die Abläufe im Unternehmen sollen so gestaltet werden, dass mit höchster Wahrscheinlichkeit Produkte und Dienstleistungen erzeugt werden, die einem vorgegebenen Qualitätsmaß entsprechen. Es werden also Kriterien und Maßnahmen definiert und beschrieben, was unter Qualität verstanden wird und wie sie zu erreichen und zu bewahren  ist. Warum eigentlich kein Lebensqualitätsmanagement? weiterlesen

Depression als Risikofaktor für Herzkrankheiten

Wie steht es um die Depression als Risikofaktor für Herzkrankheiten? Während des Jahres 2014 wurde in den USA unter über 164.000 Personen eine Telefonumfrage durchgeführt. Sie sollte klären, ob zwischen Depression und Herzerkrankungen ein Zusammenhang besteht. Übergeordnet ließ sich damit herausfinden, ob es einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen einer Erkrankung der Seele (in Form einer Depression) und einer Erkrankung des Körpers (in Form einer Herzerkrankung) gibt. Die Ergebnisse zeigten in der Tat eine enge Verbindung zwischen Depression und Herzerkrankungen auf. Depression als Risikofaktor für Herzkrankheiten weiterlesen

Glücksmoment verpasst! Leider!

Die Zimmerdame im Hotel hatte sich Mühe gegeben. Sie hatte auf dem frisch gemachten Bett ein Tuch in Form eines Herzens drapiert und eine Rose darauf gelegt. Sehr schön habe es ausgesehen – sagte mir später meine Frau.

In Gedanken verloren ging ich ins Zimmer, gefolgt von meiner Frau. Sie bemerkte das kleine „Kunstwerk“ der Zimmerdame, ich leider nicht. Achtlos ging ich daran vorbei. Ich setzte mich aufs Bett, griff danach, hielt es für eine Art „Fremdkörper“ und zerstörte das Arrangement, während meine Gedanken noch irgendwo unterwegs waren. Ich hatte leider einen Glücksmoment verpasst!

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