Begegne dem, was auf dich zukommt, nicht mit Angst … Hoffnung.

„Begegne dem, was auf dich zukommt, nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung.“

Franz von Sales
Begegne dem was auf dich zukommt, nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung. F. v. Sales - Gestaltung: privat
Gestaltung: privat

Franz von Sales (1567-1622) war Fürstbischof von Genf, Ordensgründer, Mystiker und Kirchenlehrer. In zahlreichen Schriften betonte er die Verbindung von Religiosität und weltlicher Kultur, von Humanismus und Christentum.

Angst oder Hoffnung? – Man hat die Wahl

Das Unternehmen befindet sich wirtschaftlich in „schwerem Fahrwasser“. Betriebsbedingte Kündigungen drohen, scheinen sogar unvermeidbar. Man könnte selbst zu den davon Betroffenen gehören.

Eine schwere Erkrankung wurde festgestellt, die eine schwierige Operation unumgänglich macht. Bei der Operation können Komplikationen nicht ausgeschlossen werden.

Eine schwierige Prüfung steht bevor. Die Note hat große Bedeutung. Wenn sie schlecht ausfällt, kann man den angestrebten Berufsweg nicht einschlagen.

Ermutigung und Inspiration: Übersicht aufrufen

Ein bevorstehendes Ereignis kann Angst machen, Furcht auslösen. Es mag einem wie ein Berg vorkommen, einen schier überwältigen. Man weiß nicht, wie man es schaffen soll. Vielleicht beginnt das „Kopfkino“ und in der eigenen Vorstellung wird die Befürchtung bereits zur Realität.

Aber muss es denn wirklich so kommen, wie man es befürchtet? Man könnte genauso gut ein positives Szenario auf die Zukunft projizieren. Man denkt ja über eine Zukunft nach, die noch nicht zur Gegenwart geworden ist. Es ist noch nicht entschieden, wie es ausgeht. Wieso sollte die Befürchtung siegen und nicht die Hoffnung?

Hoffnung stärkt den Mut zu sich selbst

Angst kann die Zukunft nicht ändern, Hoffnung auch nicht. Aber wenn man sich an die Hoffnung bindet, kann man die eigenen Ressourcen wirksam werden lassen. Bestimmt hat man auch früher schon schwierige Situationen gemeistert. Wie hat man das gemacht?

Wenn man beispielsweise von einer betriebsbedingten Kündigung bedroht ist, kann man sich darauf besinnen, was man im Beruf alles schon geleistet und geschafft hat. Und man kann sich darauf besinnen, dass man es immer wieder geschafft hat, mit neuen Entwicklungen Schritt zu halten, Herausforderungen zu bewältigen. Man kann sich seine Stärken bewusst machen, wie beispielsweise Lernfähigkeit, Durchhaltevermögen oder Zielorientiertheit.

Die Hoffnung stärkt den Mut zu sich selbst. Der Neurologe und Psychiater Viktor Frankl drückte es so aus: „Erst der Mut zu sich selbst wird den Menschen seine Angst überwinden lassen.“ Und er stellt sogar noch eine weitergehende provozierende Frage: „Muss man sich denn auch alles von sich gefallen lassen? Kann man nicht stärker sein als die Angst?“

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Ich bin Dieter Jenz, Begleiter, Berater und Coach mit Leidenschaft. Über viele Jahre hinweg habe ich einen reichen Schatz an Kompetenz und Erfahrung erworben. Meine Themen sind die "4L": Lebensaufgabe, Lebensplanung, Lebensnavigation und Lebensqualität.